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SPIELE BLOCKGUIDE

Pokémon GO blockieren, wenn der Raid nur stattfindet, während du dort stehst

Das ist der einzige Eintrag auf der ganzen Liste, der von dir verlangt, tatsächlich irgendwohin zu gehen. Das ändert, was Blockieren hier überhaupt bedeuten sollte.

Pokémon GO sticht aus allem anderen auf dieser Liste heraus, weil es darauf ausgelegt ist, dass du das Haus verlässt, statt an einem Fleck am Handy zu kleben. Pokémon fangen hängt von deinem echten Standort ab, Eier ausbrüten von echter Gehstrecke, und Community-Raid-Events finden an konkreten realen Orten zu konkreten realen Zeiten statt, zu denen du entweder erscheinst oder sie verpasst. Bevor du entscheidest, wie du es blockierst, lohnt es sich, ehrlich zu sein, ob "weniger davon" wirklich das ist, was du willst — schließlich ist ein großer Teil davon genau die körperliche Aktivität, zu der die meisten Bildschirmzeit-Ratschläge eigentlich ermutigen wollen.

Was Pokémon GO wirklich schwer beendbar macht

Standortbasierte Spawns belohnen es, ständig aufs Handy zu schauen, während du unterwegs bist, denn ein seltenes Pokémon könnte gerade jetzt in der Nähe sein und wartet nicht darauf, dass du es später bemerkst — ein Jetzt-oder-nie-Sog ähnlich wie bei Twitch, nur an einen physischen Ort statt an einen Stream gebunden. Raid-Events setzen noch echten Deadline-Druck obendrauf: Viele laufen nur ein festes, kurzes reales Zeitfenster an einem konkreten realen Ort, und das Fenster zu verpassen kann bedeuten, die Belohnung ganz zu verpassen — was dazu verleitet, den eigenen Tag um den Zeitplan des Spiels herum zu planen statt umgekehrt. Gehstrecken-Mechaniken — Eier ausbrüten, Vertrautheit mit einem "Buddy"-Pokémon aufbauen — verwandeln gewöhnliche Bewegung in Spielfortschritt, was genau das Feature ist, das dir am ehesten guttut, und gleichzeitig genau das, das "nur kurz in die App schauen" schwer kurz hält, denn Nachschauen bedeutet oft, erst irgendwohin zu laufen.

Die eingebaute iPhone-Lösung, und wo sie an ihre Grenzen stößt

Ein iOS-Bildschirmzeit-App-Limit für Pokémon GO verhält sich wie bei jeder anderen App: eine Warnung, ein Sperrbildschirm, ein "Limit für heute ignorieren"-Button, der es mit einem Tippen aufhebt, wofür nur ein Bildschirmzeit-Code nötig ist, den du selbst festgelegt hast und kennst. Ein Limit unterscheidet hier nicht zwischen einem Spaziergang, den du ohnehin gemacht hättest und der durchs Spiel nur angenehmer wurde, und einem Spaziergang, den du nur gemacht hast, weil das Spiel ihn verlangte — was die Entscheidung, das Limit zu übergehen, hier zu einer ehrlich schwierigeren Frage macht als bei den meisten Apps auf dieser Liste.

Die eingebaute Android-Lösung, und wo sie an ihre Grenzen stößt

Digital Wellbeing greift bei deinem Limit auf das Symbol von Pokémon GO zu und blendet es aus, bietet dir aber in dem Moment, in dem du draufkippst, mehr Zeit an — anpassbar oder entfernbar in den Einstellungen, wann immer du willst. Die gleiche Zweideutigkeit wie beim iPhone: Der Timer behandelt eine wirklich gesunde Spazier-und-Spiel-Session genau gleich wie einen raid-getriebenen Umweg, der den ganzen Nachmittag durcheinandergebracht hat — ohne Möglichkeit, die beiden zu unterscheiden.

Jede andere App auf dieser Liste will, dass du stillsitzt und weiter draufschaust. Diese hier will, dass du dich bewegst — was "leg das Handy einfach weg" hier öfter zum falschen Rat macht, als es scheint.

Was sich ändert, wenn der Preis drei Fragen kostet

Der Obolus von Mr. Grummel kostet dieselben paar Minuten echten Nachdenkens, ob du die App gerade für einen Spaziergang öffnest, den du ohnehin gemacht hättest, oder um einen ganzen Umweg um den Zeitplan eines Raids herum zu planen — und genau diese Unterscheidung lohnt es sich hier bewusst zu treffen, statt sie einem pauschalen Zeitlimit zu überlassen. Die paar Minuten Nachdenken sind eine echte Gelegenheit zu fragen, welche Art von Session das gleich wird, denn anders als bei fast allem anderen auf dieser Liste lautet die ehrliche Antwort manchmal wirklich: "Diese hier ist in Ordnung."

Ein realistischer Tag

Gerade jetzt: Eine Raid-Benachrichtigung wirbelt die Nachmittagspläne durcheinander, ohne dass groß überlegt wird, ob der Umweg heute überhaupt lohnt. Mit dem Obolus: Beim Öffnen der App warten erst drei Fragen. Ein Spaziergang, den du ohnehin gemacht hättest und der durchs Spiel besser wurde, findet weiterhin reibungslos statt. Unterbrochen wird der reflexartige Umweg, der früher automatisch passierte — der bekommt jetzt ein paar Minuten ehrliches Nachdenken darüber, ob heute wirklich ein guter Tag dafür ist.

Zuerst iPhone. Android folgt direkt danach.
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